Albanien 2011

Offroad mit der BMW R100GS durch Albanien.
Einreise über Vermosh, weiter nach Theth,
zurück durch das Kir-Tal.
Entlang der Mazedonischen Grenze nach Süden,
Berat, Gjirokastra.
See in Montenegro "Schwimmender Friedhof" in Montenegro Stausee in Montenegro Nebenstraße in Montenegro Grenzübergang Vermosh - 24 Stunden geöffnet, in den Amtsstuben stehen die Feldbetten für die Zöllner. Auch tagsüber ist der Andrang aber zu bewältigen.
Hinter der Grenze Richtung Vermosh - "Die nächsten 3 km sei die Straße etwas schlechter" meinte der Zöllner Kirche in Vermosh Die Kirche in Vermosh Haus in Vermosh Straße hinter Vermosh
Lokalderby - Irgendwo unterwegs zwischen Vermosh und Hani i Hotit Lokalderby Bis das Fußballspiel rum ist, sollte auch der Hammel durch sein Straße zum Bordolec-Pass Eines der verstreut liegenden Häuser hinter dem Bordolec-Pass
Auf dem Weg nach Hani i Hotit Auf dem Weg nach Hani i Hotit Schotterkehren bergab waren noch nie so mein Ding. Hier hatte ich jede Menge Gelegenheit zum Üben. Auf dem Weg zum Thora Pass ist das untere Stück das schlechteste. Hohe Steinstufen und Auswaschungen mit Geröll. Auf dem Weg zum Thora Pass. Nach ein paar Kilometern wird's deutlich besser.
Thora Pass - Auf 1.660 Metren erreicht man die Passhöhe, fährt durch diesen hohlwegartigen Einschnitt und hat ein Panorama vor sich, das fast schon beängstigend schön ist. Thora Pass - Die Berge um Theth sind alle über 2.000 Meter hoch. Thora Pass - Die Region heißt "Albanische Alpen". Manche verwenden aber auch die Bezeichnung "Bjeshket e Nemura" - die verfluchten Berge. Thora Pass - Gipfelkreuz Thora Pass
Die Berge um Theth Die Berge um Theth Die Berge um Theth Die Berge um Theth Die Kirche von Theth. Straßen gibt es nicht, nur Eselspfade.
Theth - Schule Kurz hinter Theth, auf dem Rückweg durch das Kir-Tal. Kir-Tal - Glücklicher Weise musste ich da nicht mit der BMW drüber. Kir-Tal Kir-Tal
Verlassenes Bistro auf der Strecke durch das Kir-Tal In der Routenbschreibung hieß es, der Weg durch das Kir-Tal sei deutlich schlechter, als der über den Thora Pass. Ganz konnte ich es nicht nachvollziehen und wartete immer auf das "dicke Ende". Das kam auch, aber ganz anders, als erwartet... Die BMW stand etwas steil auf dem Seitenständer, ich kam blöd an den Sattel und sie viel nach rechts zur Felswand. Das Geräusch beim Aufschlagen war ganz seltsam, das Resultat sieht man an der Öllache - Loch im Ventildeckel. Es ging leicht bergab, ich ließ die Q in den Schatten rollen und sah mir den Schaden etwas genauer an ... Den Deckel drehte ich so, dass das Loch oben war. Nur herauslaufen kann so kein Öl mehr. Darunter baut sich aber Druck auf und aus der Öffnung bläst feiner Ölnebel ...
Tomm Wolf hatte in Aras erzählt, dass er einmal ein Loch im Ventildeckel mit weichgekautem Weißbrot abgedichtet hatte. Dann quälte sich dieser ur-alte DDR-Laster den Weg herauf. Ich fragte die beiden nach Brot, sie hatten welches, schauten ungläubig brachen mir aber etwas ab ... ... das Wichtigste: Nicht runterschlucken. Wenn der Deckel richtig heiß wird, bäckt der Teigklumpen zu einer steinharten Kruste zusammen. Das Ganze hielt 40 km bis in die nächste Stadt und vermutlich sogar noch weiter ... In Shkoder konnte ich Kaltmetall auftreiben. Nicht grad eine Augenweide, is' aber dicht und hält vermutlich ewig. BMW Treffen, jede Menge Kühe Typisch albaisches Mietshaus in Skoder
Unterwgs nach Kukes - irgendwie scheint es, dass da einer mit Wasserfarben die Wände blau gestrichen hat. Laden in einer Kleinstadt unterwegs nach Kukes. Auf dem Weg nach Kukes - zuerst roch ich es, dann war es nicht mehr zu übersehen. Der gegenüberliegende Hügel stand komplett in Flammen. Waldbrannt Vor Kukes - im Hntergrund erkennt man die Brücken der neuen Autobahn.
Eine Fabrikanlage neben der Hauptstraße nach Kukes Bunker - die dürfen natürlich in keinem Albanien-Album fehlen. Ob da früher wirklich Tag und Nacht einer mit ner Flinte drin stand und auf den Überfall der feinlichen Mächte gewartet hat? Erdrutsch - deswegen immer schön mit Helm fahren! Häuser in verschiedenen Varianten
Entlang der mazedonischen Grenze - die Passhöhe mit 1.310 Metern der höchste Punkt auf dem Weg nach Librazhd. Kneipe nach Überquerung der Hochebene von Klenja in Richtung Librazhd. Kann schon mal passieren, dass einem ein Bagger den Hügel direkt vor's Krad schiebt. Strassenarbeiten Der Bauarbeiter meinte in perfektem English "Isn't it beautiful here, time to stay!" - schön hier, Zeit zu bleiben! ... danach sah es auch aus.
Denkmal auf der Strecke von Berat nach Gjirokastra. Irgedwas mit "Partisanen" stand auf der Tafel. Dann die nächste Panne - in Buz fahre ich auf den paar Metern Asphalt tatsächlich über einen Nagel. Ich Volldepp lasse das Schlauchlos-Reparaturkit zu Hause und hab' nur eine Dose "Reifenpilot" dabei. Der Nagel hatte den Reifen aber regelrecht perforiert. Nach 2 km sah das Rad dann so aus. Mit laufendem Motor, schwitzend, wie ein Schwein, hab ich die Kiste dann wieder den Berg raufgeschoben und mich anschließend 30 km ins Tal zu einem Reifenflicker fahren lassen. See bei Sarande auf dem Weg zur Grenze nach Griechenland. Igoumenitsa - warten auf die Superfast
Wie letztes Jahr bin ich wieder der einzige deutsche Biker - und definitiv der dreckigste. Superfast IV nach Ancona. Venedig wäre ja besser, die Fähre geht aber in der Früh und das hieße in der Nähe von Igou übernachten - wollte ich nicht. Igoumenitsa am Hafen - noch was für die Stimmung. Dahoam